Altbauten – unerwünschte Untermieter loswerden
24.Juli 2008
Altbauten können die charmante Alternative der eigenen vier Wände sein und haben gegenüber einem Neubau einige reizvolle Vorteile. So bietet beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung aus der Gründerzeit eine Atmosphäre und architektonische Besonderheiten, die man bei einen neuen Haus nicht finden kann oder die heute unbezahlbar wären. So sind allein die hohen Decken bei einem modernen Gebäude gar nicht mehr machbar, da alle Bauteile für eine bestimmte Raumhöhe normiert sind. Wer mehr will, muss kräftig draufzahlen. Genau das will aber der Käufer eines Altbaus nicht, den meistens fällt die Entscheidung zugunsten einer Bestandsimmobilie auf Grund des günstigeren Preises.
Damit der Kauf auch ein Schnäppchen bleibt, sollte man vor Vertragsschluss sein Wunschobjekt ganz genau unter die Lupe nehmen. Selbst ein Gebäude, das dem Anschein nach in Ordnung ist, kann unangenehme Überraschungen bergen. Ob Fenster, Türen und Heizungsanlage fehlerhaft sind, kann man noch relativ leicht durch Augenschein und Ausprobieren ermitteln. Die wahren Gefahren lauern im Verborgenen, genauer gesagt, im verbauten Holz, und davon gibt es, je nach Baujahr, reichlich. Böden, Decken und Dach, selbst Fasadenelemente und tragende Teile können aus diesem Baustoff sein. Ob sie eventuell von Schädligen bewohnt werden, die eine aufwendige Sanierung erfordern würden, um sie wieder los zu werden, ist nicht ohne weiteres auf den ersten oder zweiten Blick erkennbar. Um hier keinen Fehlkauf zu tätigen, sollte man diesen Aspekt von einer fachkundigen Person überprüfen lassen. Selbst er muss Erfahrung mitbringen, um zum Beispiel Schimmel zu erkennen oder einen Insektenbefall. Ein Alarmsignal ist Feuchtigkeit im Haus, die man meistens schon am typischen Geruch erkennt. Feuchtigkeit ist, wie jeder weiß, für Schimmel und Co. eine ideale Voraussetzung.
Wer hier ungebeten einzogen ist, kann der Fachmann feststellen und dann auch beurteilen, was seine Entfernung kosten wird. Nicht jeder Schädling richtet den gleichen Schaden an, so dass es sehr darauf ankommt, womit man es zu tun hat. So weist ein schwarzer Belag an typischen Stellen auf Schimmel hin. Quellen von Feuchtigkeit, wie gebrochene Rohre oder durch Verstopfungen ausgelöste Überschwemmungen schaffen für eine Befall günstige Voraussetzungen. Wer Löcher im Holz entdeckt, könnte Insekten als Untermieter haben.
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