Bauen – aber mit wem?
31.Oktober 2008
Ein Haus zu bauen, ist für die meisten Menschen eine der teuersten Investitionen ihres Lebens. Noch mehr Geld steckt man in der Tat nur noch in eigenen Kinder. Grund genug, sich sorgfältig zu informieren, bevor man einer Firma sein Vertrauen schenkt, und vor allem sein Geld investiert.Darüber hinaus ist ein Hausbau, neben den hohen Kosten, auch eine anstrengende und nervenaufreibende Angelegenheit. Das verführt viele dazu, allzu schnell Entscheidungen zu treffen, wo man sich besser mehr Mühe gegeben hätte. Jeder Fehler in der Phase eines Immobilienerwerbs kann sehr viel Geld kosten, das gilt bei Neubau ganz besonders. Daher stellt sich die Frage, welche Firma seriös ist und der richtige Partner für die größte Anschaffung des Lebens. An Angeboten mangelt es nicht. Unzählige Firmen werben um die Gunst künftiger Hausbesitzer. Dabei sind auch etliche vermeintliche Schnäppchen, die jedoch bei genauerer Betrachtung oft gar keine sind. Um eine Firma zu testen, muss man erst einmal Informationen einholen. Ein gutes Zeichen ist es, wenn die Firma schon lange am Markt tätig ist. Das schließt auch ein, dass man Referenzkunden ausfindig machen und nach ihren Erfahrungen befragen kann. Arbeitet die Firma ordentlich, wird sie sich nicht scheuen, solche Referenzen zu nennen.
Eine wichtiger Schritt ist der Vertragsschluss. Diesen sollte man nicht überstürzen. Bevor man sich entscheidet, muss man auf jeden Fall mehrere Angebote vergleichen. Die Preisunterschiede können ganz erheblich sein. Die Angebote sollten alle Details des Bauvorhabens enthalten, das bedeutet nicht nur die Bauausführung, sondern auch alle Extrakosten, die für Sonderleistungen anfallen. Alle Unterlagen, die auch die Bank vor der Kreditbewilligung haben will, müssen auch Gegenstand des Vertrages sein.
Um sicher zu sein, dass die ins Auge gefasste Firma auch liquide ist und nicht im Laufe der Ausführung von Konkurs bedroht ist, sollte man auch die üblichen Auskünfte von Wirtschaftsauskunftsunternehmen einholen. Es kann keinesfalls schaden, wenn man über den Vertrag verhandelt, anstatt einfach in Kauf zu nehmen, was einem vorgesetzt wird. Wer sich dabei unter Druck setzten lässt, wird höchstwahrscheinlich zu viel für sein Haus bezahlen.
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