Bauen mit dem richtigen Partner
26.November 2008
Wer sich dazu entschlossen hat, ein Eigenheim zu bauen, steht vor einer Vielzahl schwieriger Fragen. Dazu gehört nicht nur die Immobilienfinanzierung, sondern man muss auch den richtigen Partner finden, der den Bau plant und ausführt. Dafür kommen grundsätzlich vier Alternativen in Betracht. Auf welche zu Schluss die Wahl fällt, hängt davon ab, wie viel Geld man zur Verfügung hat und wie viel eigenen Zeit man dem Projekt opfern kann. Je mehr Eigenverantwortung man übernimmt, desto mehr muss man sich in der Materie auskennen und eigenes Engagement mitbringen. Auch die Wünsche an die eigenen vier Wände spielen eine Rolle. Will man eigne Ideen umsetzen, oder kann man sich mit Standard begnügen.Am einfachsten geht es, wenn man einen Generalunternehmer beauftragt, der von der Planung bis zur Errichtung des Gebäudes alles übernimmt. Dieser beauftragt in der Regel wiederum zahlreiche Firmen, die als als Subunternehmer Teilaufgaben beim Bau übernehmen und organisiert diese Arbeiten. Ein Generalunternehmer ist eine gute Wahl, wenn man bereits ein Grundstück hat, das man bebauen kann. Der Bauherr ist in diesem Fall gegenüber den zuständigen Behörden der Grundstückeigentümer.
Wer es sich nicht zutraut, die Rolle des Bauherrn zu übernehmen oder der noch auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück ist, der kann mit einem Bauträger seine Haustraum verwirklichen. Auch der Bauträger kümmert sich von der Planung bis zur Fertigstellung um alle Details des Hausbaus. Der Vorteil ist, dass er auch gleichzeitig die Rolle des Bauherrn übernimmt. Sobald die Immobilie fertig gestellt ist, kauft der Auftraggeber sie vom Bauträger. Damit man bei der Auswahl eines Bauträgers nicht an den Falschen gerät, sollte man Referenzen fordern und sich vertraglich davor absichern, dass man im Falle eines Konkurses des Bauträgers während der Ausführung Geld verliert.
Beauftragt man eine Bauträger, muss man sich selbst nur um wenige Dinge kümmern und muss sich auch nur mit einer einzigen Stelle auseinander setzten. Vorteilhaft ist, dass man schon zu Beginn weiß, was das Gebäude später einmal kosten wird. Damit kein kostspieliger Streit entsteht, muss man besonderes Augenmerk auf die Bau,- und Leistungsbeschreibung richten.
Genauso einfach hat man es, wenn man sich für ein Fertighaus entscheidet. Das spart vor allem auch viel Zeit, bis man einziehen kann, da schon nach wenigen Wochen das Haus bezugsfertig sein kann. Die Geschwindigkeit bei der Ausführung ist natürlich auch finanziell von Vorteil, da jedem Menge Lohnkosten wegfallen. Auch kann man früher Miete sparen und dafür seinen Kredit bedienen.
Wer ganz eigene Vorstellungen umsetzen will, der sollte sich der Dienste eines Architekten bedienen. Das sollte man jedoch nur tun, wenn man einmal genug Mittel zur Verfügung hat, und auch ausreichend Zeit in sein Hausprojekt investieren kann. Zwar kümmert sich der Architekt wie ein Generalunternehmer um alle Details der Ausführung und setzt sich auch mit den Behörden auseinander, aber es ist immer eine enge Zusammenarbeit nötig, damit zeitnah Entscheidungen gefällt werden können und das Haus am Ende wie vom Bauherrn gewünscht dasteht. Der Preis kann sich im Laufe der Bauphase nach oben entwickeln, weshalb man bei dieser Varianten ein ausreichend hohes Budget benötigt.
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