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Günstiger heizen mit erneuerbaren Energien

Die neuen Richtlinien zum Klimaschutz und vor allem die hohen Kosten für Erdgas und Öl stellen viele Bauherren und Immobilienbesitzer vor die schwierige Entscheidung, welche Heizungsanlage eingebaut werden soll. Alte Öl- und Gasheizungen, die jetzt kaputt gehen, können nicht mehr so ohne weiters ersetzt werden, und vor allem für Neubauten ist eine günstige Heizungsmethode wünschenswert. Die letztliche Wahl sollte sorgsam getroffen werden, denn die neue Heizungsanlage sollte rund zwei Jahrzehnte ihren Dienst erfüllen.

 

Hinsichtlich der Anschaffung fallen für Heizsysteme, die mit erneuerbaren Energien arbeiten, oft höhere Kosten an. Schon allein die Heizanlage für eine Erdtherme kostet so viel wie eine herkömmliche Ölheizung- der Einbau und die Bohrung sind in dem Preis noch nicht enthalten. Die Erstinvestition für diese Heizung liegt bei etwa fünfzehntausend Euro. Dennoch kann sich die Anschaffung lohnen. Derzeit subventionieren Bund und Länder die Einrichtung einer klimafreundlichen Heizungsanlage mit finanziellen Zuschüssen, außerdem sind die Unterhaltskosten, die für den Betrieb der Anlage aufgebracht werden müssen, nur halb so hoch wie bei einer leistungsgleichen Ölheizung.

Sonnenkollektoren dagegen schneiden in aktuellen Tests eher schlecht ab. Dies liegt zum einen darin begründet, dass Kollektoren allein nicht genug Energie liefern, um ein ganzes Haus zu beheizen und zudem noch Wasser erwärmen zu können. Solaranlagen sind deshalb mit anderen Heizsystemen gekoppelt, zum Beispiel mit einer Erdgasanlage. Zwar spart die Nutzung der Kollektoren Energie ein, jedoch nicht genug, um die hohen Anschaffungskosten mittelfristig auszugleichen.

 

Bei der Überlegung sollten zudem die vorhandenen Gegebenheiten mitbedacht werden. In einem Neubau die passenden Leitungen für eine Erdwärme-Anlage zu verlegen, bedeutet deutlich weniger Aufwand als in einen Altbau eine Solaranlage zu integrieren. Der Aufwand sollte also dem Nutzen entgegen gestellt werden. Sind in der Umgebung bereits Gasanschlüsse vorhanden, kann eine Gasheizung ohne großen Aufwand eingerichtet werden. Hier fallen also geringe Erstinvestitionskosten an, dafür jedoch muss langfristig mit steigenden Unterhalteskosten gerechnet werden. Wer neu baut und vorausschauend denkt, wird vielleicht eine der neuen Techniken wählen. Vor allem die Erdwärme wird zunehmend nachgefragt, da hier keinerlei Abhängigkeit von einschlägigen Märkten besteht. Langfristig fallen hier dauerhaft die niedrigsten Unterhaltskosten an. Dagegen besteht jedoch eine gewisse Abhängigkeit von den Angeboten der regionalen Stromlieferanten, zudem kann die Erschließung aufwendig ausfallen. Die Entscheidung für eine Heizungsanlage ist demnach von verschiedenen Faktoren abhängig. Ein unabhängiger Energieberater kann bei der Wahl unterstützend einwirken und wichtige Aspekte ansprechen.

jetzt kommentieren? 25. Mai 2009

Forward-Darlehen für Anschlussfinanzierung sichern

Die meisten Käufer oder Bauherren müssen für die Finanzierung ihres Eigenheims einen Kredit bei einer Bank aufnehmen. In der Regel läuft die Rückzahlung über zehn bis fünfzehn Jahre, vereinzelt auch länger. Läuft der Kreditvertrag aus, bleibt eine Restschuld auf den gesamten Finazierungsbetrag. Sofern der Bauherr genügend Eigenkapital ansparen konnte, kann er die Restschuld mit seinem Geld auslösen. Ist dies nicht der Fall, bietet sich ein Anschlussdarlehen an, dass die meisten Banken gerne gewähren, denn der Kunde hat seine Finanzkraft durch die monatlichen Rückzahlungen lange bewiesen.

 

Anschlussdarlehen werden oft zu schlechten Bedingungen vergeben, vor allem die Zinssätze weichen deutlich von denen für die Langzeitfinanzierungen ab. Dies ist bedingt durch die kurze Laufzeit der Verträge. Für Kunden, deren Kreditvertrag innerhalb der nächsten fünf Jahre ausläuft, gibt es die Möglichkeit, sich im Voraus besonders günstige Zinssätze zu sichern: das Forward-Darlehen.

Dafür unterschreibt der Kunde einen weiteren Vertrag für ein Annuitätendarlehen, in dem die Rückzahlungsbedingungen festgehalten werden. Wie bereits bei der ersten Kreditaufnahme setzt sich die monatliche Rückzahlung aus Zins und Tilgung zusammen und kann individuell bestimmt werden. Die Auszahlung der Darlehenssumme erfolgt zu einem festgelegten Zeitpunkt, der vorher bestimmt werden kann. Zum Abschlusszeitpunkt des Forward-Darlehens kann bereits die zukünftige Zinshöhe festgelegt werden. Vor allem zu Zeitpunkten mit sehr niedrigen Zinsen greifen Bauherren und Käufer gerne auf die Möglichkeit des Forward-Darlehens zurück, denn es schließt die Kreditaufnahme zu hohen Zinsen im Voraus aus.

 

Dennoch sollte der Abschluss eines Forward-Darlehens gut überdacht sein, vor allem dann, wenn es bereits deutlich vor dem Ende der Laufzeit der aktuellen Hypothek aufgenommen wird. Niemand kann die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen abschätzen, es kann durchaus vorkommen, dass diese in der Zeit bis zu der Anschlussfinanzierung weiter fallen oder zumindest stagnieren. Der Vertrag für das Forward-Darlehen ist in jedem Fall bindend, so dass es keine Möglichkeit gibt, dann auf günstigere Darlehen zurückzugreifen. Darüber hinaus wird auf den laufenden Vertrag eine Zinserhöhung von 0,02 bis 0,06 Prozent fällig. Auch diese kleinen Beträge sind eine finanzielle Mehrbelastung, die sich möglicherweise nicht rentiert.

jetzt kommentieren? 25. April 2009

Baugrundstücke – so schützt man sich vor Überraschungen

Die Entscheidung für ein bestimmtes Grundstück gehört zu den wichtigsten und spannendsten Dingen, die der künftige Bauherr zu erledigen hat. Schließlich trifft man somit die Entscheidung darüber, wo man die nächsten Jahrzehnte voraussichtlich leben wird. Kein Wunder, dass die Suche nach dem geeigneten Baugrund oft lange dauert und man dasjenige, für das man sich schließlich entschieden hat, ungern wieder aufgeben möchte.

Doch kann die Wahl des falschen Grundstücks in den Ruin führen, noch bevor der erste Spatenstich getan ist. Ob ein Grundstück unbelastet ist, das erfährt man zuverlässig nämlich erst, nachdem ein Fachmann eine umfassende Bodenanalyse vorgenommen hat. Ist das Grundstück belastet und man erwirbt es in Unkenntnis dieser Tatsache, ist man trotzdem für die Beseitigung der potentiellen Gefahr verantwortlich. Das kann extrem teuer werden, je nachdem welche Schadstoffe sich im Boden befinden. Ob man dann noch Rückgriff auf den Verkäufer nehmen kann ist höchst fraglich; man wird voraussichtlich auf den Kosten sitzen bleiben, was für die meisten Eigenheimbauer bedeuten wird, dass ihr Traum von Eigenheim geplatzt ist, da die Finanzierung nicht mehr möglich ist.

 

Das Geld für eine Bodenuntersuchung ist daher sehr gut angelegt. Zwar kann man sich über die Geschichte des Grundstücks bei Nachbarn oder beim Grundbuchamt schon vorab informieren. So erfährt man, ob der Boden beispielsweise der Lagerung von potentiell gefährlichen Stoffen gedient hat. Klarheit verschafft jedoch nur eine Bodenanalyse.

 

Diese ist auch für andere Belange hilfreich. So kann man damit ermitteln wie hoch etwa der Grundwasserspiegel ist und somit die richtige Entscheidung für ein geeignetes Fundament treffen. Auch die Frage, ob ein Keller gebaut werden soll oder nicht lässt sich so leichter beantworten. Der finanzierenden Bank kann man mit diesen Informationen belegen, dass die Baukosten im kalkulierten Rahmen bleiben werden, da aus dieser Richtung nicht mit unerwarteten zusätzlichen Kosten, etwa für ein aufwändigeres Fundament, zu rechnen ist.

jetzt kommentieren? 09. Februar 2009

Rauchmelder – die beste Feuerversicherung

Brände sind das Schlimmste, was einem Haus,- oder Wohnungseigentümer zustoßen kann. Jedes Feuer verursacht zumindest schwere Schäden – oft kostet es sogar Menschenleben. Ein preiswerter und effektiver Schutz sind Rauchmelder. Diese wachen Tag und Nacht über die Sicherheit der Bewohner. Allerdings sind noch nicht einmal in zehn Prozent der Haushalte diese kleinen Lebensretter vorhanden.Besonders im Schlaf ist der Ausbruch eines Feuers eine akute Lebensgefahr. Während wir nämlich schlafen, können wir nicht riechen. Der Brandgeruch, den ein Feuer verursacht, nimmt man daher im Schlaf nicht wahr. Oft wacht man erst auf, wenn es schon zu spät ist. Anders ist ist mit unsrem Gehör. Das funktioniert im Schlaf sehr wohl, wie jeder weiß, der schon einmal wegen nächtlichem Lärm nicht einschlafen konnte oder aus dem Schlaf gerissen wurde. So ist der Alarm, den die kleinen Geräte von sich geben, ein effektives Mittel, um sich rechtzeitig vor einem ausgebrochenen Feuer in Sicherheit bringen zu können und um Hilfe zu holen. So kann man auf einfache Weise Leben retten und auch schwere Verletzungen verhindern. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht weit verbreitet, so das heute noch keine zehn Prozent der Haushalte über Rauchmelder verfügen.

In viele anderen Ländern ist dagegen die Montage von Rauchmeldern eine Selbstverständlichkeit. Fachleute empfehlen, in jedem Stockwerk in den Gängen zumindest ein solches Gerät zu montieren. Auch in den Schlafzimmern sollte diese Vorrichtung nicht fehlen. Wenig sinnvoll sind die Geräte jedoch in der Küche oder im Bad, da hier oft wegen der Rauch,- beziehungsweise Dampfentwicklung bei der Benutzung Fehlalarme zu erwarten sind.

Da die überwiegende Zahl dieser Geräte batteriebetrieben sind, ist auf die Lebensdauer und die regelmäßige Auswechslung dieser Stromquelle zu achten. Auch eine Möglichkeit, die Funktionsbereitschaft zu überprüfen sollte ein gutes Gerät mitbringen. Der Alarm muss so durchdringend sein, dass man auch aus einem tiefen Schlaf aufwachen würde. Qualitätsgeräte schlagen bereits dann Alarm, wenn die Rauchdichte im Raum ein Prozent überschreitet. Sind die einzelnen Rauchmelder im Haus miteinander verbunden, ist dies eine zusätzliche Sicherheit, da sie alle bei einem Feuer gleichzeitig Alarm geben.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Mit der Immobilie die Rente verbessern

Das Eigenheim gilt als sicherste Altersvorsorge. Dennoch: wer zwar über eigene vier Wände verfügt, jedoch zu wenig Rente erhält um für den Unterhalt zu sorgen, sieht sich oft dazu gezwungen, sich von dem geliebten Heim zu trennen. Der Verkauf der Immobilie schmerzt sehr, und ein Umzug in eine kleine Mietswohnung beeinträchtigt oftmals das Wohlbefinden, wenn das Leben im Eigenheim gewohnt war.Alternativ zu dem Verkauf der Immobilie bietet sich ein Konzept an, das bislang wenig bekannt ist. Hauseigentümer, die ihre Rente aufbessern möchten, können ihr Eigenheim an eine Bank oder eine gemeinnützige Gesellschaft verkaufen, die ein lebenslanges Wohnrecht gewährt. Der Kaufpreis wird nicht in einem ausbezahlt, sondern über Jahre hinweg in kleinen Raten überwiesen. Der ehemalige Inhaber profitiert von diesem System, denn er erhält zusätzliches Geld ohne dafür seine gewohnte Umgebung aufgeben zu müssen. Um den späteren Verkauf der Immobilie brauchen sich die Angehörigen auch nicht mehr kümmern, denn nach dem Tod des Vertragspartners fällt das Objekt an die Bank. Stirbt der Inhaber, bevor der Wert des Eigenheims voll ausbezahlt wurde, fällt die Restsumme an den Erben.

Bislang bieten nur wenige Banken diese Möglichkeit an, denn sie ist aufgrund des geringen Bekanntheitsgrads kaum bekannt. Außerdem ist das Angebot für die Kreditinstitute mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden. Zum einen halten die Banken somit Immobilien über eine lange Zeit, nicht immer steigt der Wert des Objekts, in vielen Fällen kann der spätere Verkauf die angefallenen Kosten nicht decken. Zudem verkaufen die Interessierten ihr Eigenheim etwa mit Eintritt in das Rentenalter, in vielen Fällen muss die Bank dann über viele Jahre hinweg die monatlichen Beiträge leisten. Schnell übersteigt die Leistung der Bank den Wert der Immobilie. In den USA, wo das Modell bereits seit geraumer Zeit mit Erfolg funktioniert, tritt der Staat mit Bürgschaften für die entstehenden Kosten ein. In Deutschland ist dies undenkbar, die anbietenden Institute müssen deshalb mit einer entsprechenden Versicherung für die Regelung der Kosten sorgen, oder entstehende Verluste anderweitig ausgleichen.

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2008

Bauen mit dem richtigen Partner

Wer sich dazu entschlossen hat, ein Eigenheim zu bauen, steht vor einer Vielzahl schwieriger Fragen. Dazu gehört nicht nur die Immobilienfinanzierung, sondern man muss auch den richtigen Partner finden, der den Bau plant und ausführt. Dafür kommen grundsätzlich vier Alternativen in Betracht. Auf welche zu Schluss die Wahl fällt, hängt davon ab, wie viel Geld man zur Verfügung hat und wie viel eigenen Zeit man dem Projekt opfern kann. Je mehr Eigenverantwortung man übernimmt, desto mehr muss man sich in der Materie auskennen und eigenes Engagement mitbringen. Auch die Wünsche an die eigenen vier Wände spielen eine Rolle. Will man eigne Ideen umsetzen, oder kann man sich mit Standard begnügen.Am einfachsten geht es, wenn man einen Generalunternehmer beauftragt, der von der Planung bis zur Errichtung des Gebäudes alles übernimmt. Dieser beauftragt in der Regel wiederum zahlreiche Firmen, die als als Subunternehmer Teilaufgaben beim Bau übernehmen und organisiert diese Arbeiten. Ein Generalunternehmer ist eine gute Wahl, wenn man bereits ein Grundstück hat, das man bebauen kann. Der Bauherr ist in diesem Fall gegenüber den zuständigen Behörden der Grundstückeigentümer.

Wer es sich nicht zutraut, die Rolle des Bauherrn zu übernehmen oder der noch auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück ist, der kann mit einem Bauträger seine Haustraum verwirklichen. Auch der Bauträger kümmert sich von der Planung bis zur Fertigstellung um alle Details des Hausbaus. Der Vorteil ist, dass er auch gleichzeitig die Rolle des Bauherrn übernimmt. Sobald die Immobilie fertig gestellt ist, kauft der Auftraggeber sie vom Bauträger. Damit man bei der Auswahl eines Bauträgers nicht an den Falschen gerät, sollte man Referenzen fordern und sich vertraglich davor absichern, dass man im Falle eines Konkurses des Bauträgers während der Ausführung Geld verliert.

Beauftragt man eine Bauträger, muss man sich selbst nur um wenige Dinge kümmern und muss sich auch nur mit einer einzigen Stelle auseinander setzten. Vorteilhaft ist, dass man schon zu Beginn weiß, was das Gebäude später einmal kosten wird. Damit kein kostspieliger Streit entsteht, muss man besonderes Augenmerk auf die Bau,- und Leistungsbeschreibung richten.

Genauso einfach hat man es, wenn man sich für ein Fertighaus entscheidet. Das spart vor allem auch viel Zeit, bis man einziehen kann, da schon nach wenigen Wochen das Haus bezugsfertig sein kann. Die Geschwindigkeit bei der Ausführung ist natürlich auch finanziell von Vorteil, da jedem Menge Lohnkosten wegfallen. Auch kann man früher Miete sparen und dafür seinen Kredit bedienen.

Wer ganz eigene Vorstellungen umsetzen will, der sollte sich der Dienste eines Architekten bedienen. Das sollte man jedoch nur tun, wenn man einmal genug Mittel zur Verfügung hat, und auch ausreichend Zeit in sein Hausprojekt investieren kann. Zwar kümmert sich der Architekt wie ein Generalunternehmer um alle Details der Ausführung und setzt sich auch mit den Behörden auseinander, aber es ist immer eine enge Zusammenarbeit nötig, damit zeitnah Entscheidungen gefällt werden können und das Haus am Ende wie vom Bauherrn gewünscht dasteht. Der Preis kann sich im Laufe der Bauphase nach oben entwickeln, weshalb man bei dieser Varianten ein ausreichend hohes Budget benötigt.

jetzt kommentieren? 26. November 2008

Riester als Eigenkapital zum Hausbau

Ab diesem Monat sind die ersten Riester – Bausparverträge zu haben. Die neuen Produkte nutzten die gesetzliche Möglichkeit, die Riester – Förderung auch für den Erwerb eines Eigenheims zu verwenden. Bislang konnten die staatlichen Zuschüsse und steuerlichen Vergünstigungen nur für eine persönliche Rente verwendet werden. Das ist nun anders, da man nunmehr damit auch den wichtigen Baustein für die Altersvorsorge, nämlich das eigene Heim, damit finanzieren kann. Beantragen kann Wohn – Riester jeder, der auch Anspruch auf eine normale Riester – Rente hat. Das bedeutet, alle, die Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung sind, aber auch Beamte, haben nunmehr eine neue Möglichkeit, ein eigenes Haus mit staatlicher Unterstützung zu bauen oder zu kaufen. Die Fördersumme entspricht in etwas der der abgeschafften Eigenheimzulage. Es gibt aber im Gegensatz zu dieser alten Fördermöglichkeit hier keine Einkommensgrenzen. Jeder, egal wie viel er verdient, hat Anspruch auf Wohn – Riester.Um die volle Förderung zu erhalten, muss man wenigsten vier Prozent seines unversteuerten Einkommens in einem Riester – Vertrag anlegen. Dann erhält man bis zu eintausendzweihundert Euro als staatlichen Zuschuss, oder über den Monat gerechnet einhundertvierundfünfzig Euro, beziehungsweise das doppelte, wenn man verheiratet ist. Für jedes Kind gibt es nochmal dreihundert Euro extra. Wer noch keine fünfundzwanzig ist, erhält einen einmaligen Zuschuss von zweihundert Euro.

Das in einen Riester – Vertrag eingezahlte Kapital kann man vollständig für die Finanzierung einer Immobilie verwenden, wenn man diese auch selbst nutzt und sie sich im Inland befindet. Hat man bereits gebaut, ist es sogar möglich mit dem Kapital bestehende Immobilienkredite zu tilgen. Das geht jedoch nur für solche Eigenheime, die in diesem Jahr erworben beziehungsweise gebaut wurden. Es ist auch möglich, sich mit dem Geld in ein Altenwohnheim einzukaufen.

Die Förderung darf man jedoch nur dann auch behalten, wenn man die selbst genutzte Immobilie auch dauerhaft bewohnt. Wer verkauft, muss auch die Förderung zurück zahlen. Eine Ausnahme gilt, wenn man den Verkaufserlös wieder in einem Eigenheim anlegt, dass man auch selbst bewohnt. Eine zeitweise Vermietung ist unschädlich, wenn man mit Eintritt ins Rentenalter wieder in seine Immobilie zieht. Steuern werden, wie auch bei der Riester – Rente, fällig, sobald man das Rentenalter erreicht hat. 

jetzt kommentieren? 06. November 2008

Bauen – aber mit wem?

Ein Haus zu bauen, ist für die meisten Menschen eine der teuersten Investitionen ihres Lebens. Noch mehr Geld steckt man in der Tat nur noch in eigenen Kinder. Grund genug, sich sorgfältig zu informieren, bevor man einer Firma sein Vertrauen schenkt, und vor allem sein Geld investiert.Darüber hinaus ist ein Hausbau, neben den hohen Kosten, auch eine anstrengende und nervenaufreibende Angelegenheit. Das verführt viele dazu, allzu schnell Entscheidungen zu treffen, wo man sich besser mehr Mühe gegeben hätte. Jeder Fehler in der Phase eines Immobilienerwerbs kann sehr viel Geld kosten, das gilt bei Neubau ganz besonders. Daher stellt sich die Frage, welche Firma seriös ist und der richtige Partner für die größte Anschaffung des Lebens. An Angeboten mangelt es nicht. Unzählige Firmen werben um die Gunst künftiger Hausbesitzer. Dabei sind auch etliche vermeintliche Schnäppchen, die jedoch bei genauerer Betrachtung oft gar keine sind. Um eine Firma zu testen, muss man erst einmal Informationen einholen. Ein gutes Zeichen ist es, wenn die Firma schon lange am Markt tätig ist. Das schließt auch ein, dass man Referenzkunden ausfindig machen und nach ihren Erfahrungen befragen kann. Arbeitet die Firma ordentlich, wird sie sich nicht scheuen, solche Referenzen zu nennen.

Eine wichtiger Schritt ist der Vertragsschluss. Diesen sollte man nicht überstürzen. Bevor man sich entscheidet, muss man auf jeden Fall mehrere Angebote vergleichen. Die Preisunterschiede können ganz erheblich sein. Die Angebote sollten alle Details des Bauvorhabens enthalten, das bedeutet nicht nur die Bauausführung, sondern auch alle Extrakosten, die für Sonderleistungen anfallen. Alle Unterlagen, die auch die Bank vor der Kreditbewilligung haben will, müssen auch Gegenstand des Vertrages sein.

Um sicher zu sein, dass die ins Auge gefasste Firma auch liquide ist und nicht im Laufe der Ausführung von Konkurs bedroht ist, sollte man auch die üblichen Auskünfte von Wirtschaftsauskunftsunternehmen einholen. Es kann keinesfalls schaden, wenn man über den Vertrag verhandelt, anstatt einfach in Kauf zu nehmen, was einem vorgesetzt wird. Wer sich dabei unter Druck setzten lässt, wird höchstwahrscheinlich zu viel für sein Haus bezahlen.

jetzt kommentieren? 31. Oktober 2008

Wasserdichte Verträge für den Immobilienkauf

Wer sich ein Häuschen kauft hat in der Regel lange dafür gespart und sich dazu meist noch hoch verschuldet. Da es sich hier meist um die größte Einzelinvestition im Leben eines normalen Menschen handelt, sollte in keiner Phase etwas wesentliches schief laufen. Nicht nur das dies ärgerlich wäre; die meisten können sich größere unerwartete finanzielle Aufwendungen in ihrer Situation gar nicht leisten. Daher sollte man auch besonders beim Vertragsschluss größte Aufmerksamkeit walten lassen. Der Vertrag sollte wirklich alles regeln, was irgendwie relevant sein könnte. Nur so schafft man Rechtssicherheit und vermeidet teure Auseinandersetzungen.Das heißt zuerst einmal, dass man sich damit Zeit lassen sollte, und zwar so viel, wie man benötigt, um wirklich durchzublicken. Nur wer den Kaufvertrag bis ins Detail gelesen und auch verstanden hat, kann beruhigt seinen Unterschrift darunter setzen. Das solche Verträge oft in einem für Laien schwer verständlichen Stil verfasst sind, sollte man weder die Mühe und auch nicht die Kosten scheuen, sich von einem Fachmann jedes Detail erklären zu lassen, das man nicht richtig verstanden hat. Daher sollte man den Vertrag im Entwurf rechtzeitig vor dem Notartermin zur Verfügung haben, am besten mehrere Wochen, damit genug Zeit zur Prüfung und gegebenenfalls zur Korrektur bleibt. Im Vertrag muss alles erwähnt werden, was im Grundbuch eingetragen ist, so zum Beispiel eine Grundschuld, aber auch Lasten, die auf dem Grundstück liegen, beispielsweise Wegerechte von Grundstücksnachbarn. Hier ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Auch Mängel der Immobilie müssen im Vertrag dokumentiert werden, damit im Schadensfall kein Streit über die Beweislast geführt werden muss. Am besten man vereinbart schon hier, wer in welchem Umfang dafür einzustehen hat. Auch sollte erwähnt werden, wenn der Verkäufer vor der Übergabe Fehler beseitigen will, welche Arbeiten er erledigt haben muss, bevor der Kaufpreis gezahlt wird. Die Übergabe ist überhaupt ein zentraler Punkt. Die Einzelheiten zum wann und unter welchen Voraussetzungen die Übergabe erfolgen kann, müssen im Vertrag geklärt werden. Das betrifft vor allen Dingen Verträge über neu gebaute Immobilien. Der Käufer ist gut beraten, eine Vertragsstrafe zu vereinbaren, wenn die Übergabe nicht rechtzeitig erfolgen kann.

jetzt kommentieren? 28. Oktober 2008

So schützt man die eigenen vier Wände

Der Winter steht vor der Tür, das bedeutet auch, dass die Tage kürzer werden und die Nächte länger. Die Dunkelheit zieht erfahrungsgemäß Einbrecher an, die sich im Schutz der Dunkelheit sicher genug fühlen, sich an fremdes Eigentum heran zu machen. Davor sollte man sich rechtzeitig schützen und das Eigenheim mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten, sofern man dies nicht schon längst erledigt hat. Laut Statistik der Polizei erfolgen die meisten Einbrüche durch die Fenster. Besonders gefährdet sind Balkon,- und Terassentüren. Sofern man hier so genannte Standardfenster eingebaut hat, kann man diese leicht diebstahlsicher machen. Dazu werden Rollzapfenverriegelungen eingebaut, die verhindern, dass man die Türen einfach mit einem Hebel anheben kann. Entsprechende Beschläge, die verhindern dass man ein Werkzeug überhaupt ansetzen kann und abschließbare Fensteröffner halten Diebe an dieser Stelle zuverlässig fern. An allen neuralgischen Punkten sollte Schutzbleche angebracht werden. Auch Schiebetüren können gesichert werden, indem man spezielle Sicherungen einbaut, die ein öffnen von außen zuverlässig verhindern.Ein weiterer Schwachpunkt sind alle Glasflächen. Sofern es sich um normales Fensterglas handelt, kann es ohne großen Aufwand eingeschlagen werden. Auch wenn man Isolierfenster mit mehreren Scheiben hat, schützt das nicht vor Einbruch, da auch diese leicht zu überwinden sind. Wer ein Einschlagen verhindern will, sollte sich für so genanntes Verbundglas entscheiden. Dieses ist mit einer durchsichtigen Folie verklebt, die auch das zersplitterte Glas zusammenhält und ein Durchgreifen unmöglich macht. Wer seine Fenster jetzt nicht komplett auswechseln will, kann die vorhandenen mit einer Folie nachrüsten, die eine ähnliche, wenn auch nicht die gleiche Wirkung zeigt. Auf jeden Fall macht man es damit dem Einbrecher wesentlich schwerer und die Wahrscheinlich steigt, dass er auf Grund der Hindernisse von seinem Vorhaben ablässt.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2008

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