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Abgeltungssteuer mit Immobilien austricksen

Schon in wenigen Monaten droht unvermeidlich wieder einmal eine neue Steuer, um den unersättlichen Geldhunger des Staates zu befriedigen. Die so genannte Abgeltungssteuer täuscht mit ihrem Namen über ihre wahre Natur hinweg. Tatsächlich wird da mit einer Zahlung nichts abgegolten, sondern es wird der Ertrag von bereits versteuertem Einkommen abgeschöpft, und zwar in beträchtlichem Umfang. Ein Viertel der jährlichen Rendite muss der Anleger künftig an den Fiskus abführen.Die offizielle Begründung für diese neue Belastung lautet, alle Vermögensanlagen sollten gleich behandelt werden. Dieses Ziel hat man jedoch nicht erreicht, was angesichts des Chaos an Steuern und Abgaben und der unsystematischen Vorgehensweise des Gesetzgebers nicht verwundert. Es gibt natürlich wieder Ausnahmen, und die sollte man sich zu Nutze machen.

Solche Anlagen, die der Staat als förderungswert ansieht, sind von der neuen Steuer ausgenommen. Dazu gehören auch Renditen, die mit Immobilien erzielt werden. Damit sind nicht nur Mieterträge gemeint, sondern auch Wertzuwächse des Gebäudes selbst. Grund für diese Ausnahme ist die Vorstellung, das Immobilien als Altersvorsorge dienen sollen. Besonders günstig fährt man steuertechnisch, wenn man sein Geld in einer denkmalgeschützten Immobilie anlegt.

Erwirbt man ein solches Objekt und vermietet es weiter, kann man neben der gewöhnlichen Abschreibung auch die gesamten Kosten für die Sanierung steuerlich geltend machen. Das sind je nach Fall beinahe die Gesamtkosten der Anlage. Es lohnt also in steuerlicher Hinsicht, ein sehr marodes Gebäude zu erwerben, dessen Wiederherstellung mit großem finanziellen Aufwand verbunden ist. Das hat auch für die Allgemeinheit Vorteile. Nicht nur, dass erhaltenswerte Häuser so bevorzugt werden, es wird auch heimische Arbeitsleistung in Anspruch genommen, was der lokalen Wirtschaft nutzt. Ohne diese Bevorzugung würden viele solcher Denkmäler unweigerlich verfallen, da niemand die Kosten zum Erhalt aufbringen könnte. Das macht gerade eine solche Investition auch für die Altersvorsorge besonders interessant.

Ausgenommen von der Abgeltungssteuer sind jedoch auch alle selbst genutzten Immobilien.

jetzt kommentieren? 25. September 2008

Immobilien erfolgreich verkaufen

Ob eine Immobilie erfolgreich veräußert werden kann, hängt ganz entscheidend von einem Faktor ab, nämlich dem Preis.Diesen allerdings zu ermitteln, ist bei Immobilien nicht ganz so einfach wie bei anderen gebrauchten Produkten. Grade an Häusern, die eine Familie lange bewohnt hat, hängen viele Erinnerungen und es fällt oft schwer, sich von dem Objekt zu trennen. Diese Gefühle beeinflussen auch die Preisvorstellungen der Verkäufer, die Privatleute oft viel zu hoch ansetzen. Dafür fehlt es aber meistens an einem objektiv nachvollziehbaren Grund, da das Haus für Dritte die vorgestellten Besonderheiten nicht aufweist.

Um nicht den Fehler zu begehen, die Immobilie zu einem überhöhten Preis anzubieten und lange und meist vergeblich auf einen Käufer zu warten, empfiehlt es sich, einen Profi mit dem Verkauf zu beauftragen. Ein Makler hat kein persönliche Beziehung zum Objekt und hilft typische Verkaufsfehler zu vermeiden.

Dazu gehört vor allem das Anbieten mit einem zu hohen Preis. Ganz entgegen der landläufigen Meinung lässt sich dieser Fehler nicht einfach korrigieren, indem man den Preis senkt, wenn es eben nicht klappt. Wurde das Objekt lange und überall auf dem lokalen Markt zu teuer angeboten, sind alle potentiellen Interessenten verprellt und niemand ist mehr als Interessent zu gewinnen. Es entsteht der Verdacht, dass mit dem Gebäude etwas nicht stimmt, wenn es immer wieder inseriert wird. Die Folge ist, dass es zum Schluss weit unter Wert verkauft werden muss.

Anhaltspunkt für die Preisermittlung ist beispielsweise der Preisspiegel der Maklerverbände. Hier kann man den tatsächlichen Verkaufspreis vergleichbarer Objekte in der Region ermitteln. Auch ein Blick in den regionalen Immobilienmarkt kann Klarheit schaffen, wenn man sich ansieht, zu welchem Preis ähnliche Objekte angeboten werden.

Die Bausparkassen veröffentlichen jährlich einen Preisspiegel, der sehr ausführlich und fast flächendeckend Immobilienpreise auflistet und der kostenlos erhältlich ist.

Die Gemeinden erfassen alle Verkäufe und auch die erzielten Preise. Diese fließen in die so genannte Bodenrichtwertkarten ein, die einen guten Anhaltspunkt bieten, sofern der Markt vor Ort entsprechend belebt ist und ausreichend Transaktionen stattfinden.

Ganz sicher geht man, wenn man einen Gutachter beauftragt, der auch alle Besonderheiten der speziellen Objekts berücksichtigt.

Neuerdings ist für Altbauten der neue Energiepass von Nöten, der die Energieeffizienz des Hauses dokumentiert.

Auch die Art und Weise, wie man das Haus anbietet, trägt zum Erfolg bei. So müssen die Unterlagen präsentabel sein und alle wichtigen Fakten enthalten. Ein simpler Aushang im Supermarkt führt selten zum Verkauf, immerhin geht es dabei um viel Geld.

jetzt kommentieren? 18. September 2008

Baumängel – was man dagegen tun kann

Pfusch am Bau hat schon so manchen Bauherrn in die Verzweiflung oder gar in den Ruin getrieben. Ganz schnell kann der Lebenstraum von den eigenen vier Wänden sich in eine Katastrophe verwandeln. Die Schäden belaufen sich jedes Jahr auf eine Millardensumme. Schlimm dabei ist, dass es sich nicht nur um Versehen handelt, wenn mangelhafte Bauausführungen abgeliefert werden, sondern oft genug wird mit Vorsatz Schlamperei geduldet, anstatt erkannte Fehler zu beheben. Der Grund dafür sind der enorme Zeit,- und Kostendruck. Die Baupreise sind zwar seit Jahren in Deutschland relativ stabil, dennoch wird der Druck durch die Bauherren immer größer. Gerade diejenigen, die unter maximaler Ausnutzung ihrer finanziellen Möglichkeiten zu einem eigenen Haus kommen wollen, treiben den Kostendruck besonders voran. Das dies ab einer gewissen Grenze zu Lasten der Bauausführung gehen muss, liegt auf der Hand. Daher ist in allen Phasen des Hausbaus größte Sorgfalt und vor allem Kontrolle ein absolutes Muss. Wer der ausführenden Firma blind vertraut, geht ein hohes Risiko ein.Schon der erste Bauabschnitt, der Keller, ist ganz besonders wichtig und vor allem häufig mit sehr vielen Mängeln behaftet. Es fehlt oft an einer professionellen Ausführung, die Keller werden nicht richtig abgedichtet und gedämmt. Bevor der Verputzer seine Arbeit aufnimmt, muss der Bauherr sich alle Details der Ausführung sorgfältig ansehen. Er sollte auch nicht versäumen, entdeckte Fehler zu dokumentieren, am besten mit Fotos, damit die Beweislage später klar ist.

Da man als Laie viele Fehler mangels Sachverstand gar nicht erkennen kann, lohnt die Investition in einen Profi, der die Baustelle regelmäßig überprüft. Dieser erkennt Kältebrücken oder andere Details auf Anhieb, die der Bauherr vielleicht niemals finden würde.

Entdeckte Fehler muss man der ausführenden Firma umgehend mitteilen und am besten auch ausführlich mit Bild belegen. Damit einher geht die Aufforderung, den Mangel innerhalb einer zu setzenden Frist zu beheben. Unterlässt die Firma dies, kann man nach dem Verstreichen einer Nachfrist eine andere Firma auf Kosten der ursprünglichen mit der Fehlerbehebung beauftragen.

Was ein Mangel und was nur ein Schönheitsfehler ist, darüber gehen die Meinungen schnell auseinander. Auch hier ist zu raten, eine Fachmann zu beauftragen, der im Zweifel besser beurteilen kann, ob der Vertrag eingehalten wurde oder nicht.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Bauen mit Sicherheit – Vertragsdetails beachten

Damit der Traum vom Eigenheim für den Bauherrn kein Alptraum wird, ist neben einer seriösen Finanzierung der Bauvertrag ein entscheidender Faktor für einwandfreies Gelingen. Auch hier ist es wie in allen anderen Bereichen des Bauvorhabens wichtig, sich vorher umfassend zu informieren, damit man beim Vertragsschluss nicht über den Tisch gezogen wird. Egal um welches Bauvorhaben es sich handelt, ob es ein Architektenhaus oder „nur” ein Fertighaus ist, die Auswahl des Vertragspartners muss stimmen und die Vereinbarungen müssen klar und fair sein. Schließlich geht es immer um viel Geld, auch wenn es vielleicht nur um einen Anbau für das schon vorhandenen Eigenheim geht. Bei einem Bau kann viel schief gehen, weshalb man die Verträge gründlich prüfen sollte und auch alle Nebenabsprachen sollten schriftlich fixiert werden. Kommt es zum Streit kann diese Sorgfalt vor finanziellen Verlusten bewahren.Der Kern eines Bauvertrages ist die so genannte Baubeschreibung. Hier steht alles bis ins Detail, welche Arbeiten mit welchen Materialien durchgeführt werden sollen. Hier sollte daher auch nichts stehen, was man auslegen kann. Also nicht einfach „Estrich”, sondern die verwendete Marke und die Eigenschaften des Produktes. So wird Mogeleien vorgebeugt und die Verwendung von minderwertigen Produkten verhindert.

Ganz entscheidend sind natürlich alle Vereinbarungen in finanzieller Hinsicht. Völlig unmissverständlich muss daher geregelt sein, bei welchem Baufortschritt welche Zahlungen in welcher Höhe fällig werden. Auch muss klar sein, dass diese Zahlungen nur dann erfolgen, wenn die Arbeiten keine Mängel aufweisen. Dies verhindert, dass man Leistungen honoriert, die noch gar nicht erbracht worden sind, was im Falle eines Konkurses des Bauunternehmers auch verhindert, dass man im Voraus bezahlte Beträge verliert. Wichtig ist auch der Zeitfaktor. Kommt es beim Bau zu Stockungen, laufen trotzdem bestimmte Kosten weiter. Die Termine müssen daher fest stehen und deren Einhaltung muss durch Vertragsstrafen sicher gestellt werden.

Nicht jeder Pfusch am Bau ist sofort erkennbar. Manche Mängel werden erst nach Jahren sichbar. Eine entsprechend lange Garantiefrist gehört also ebenfalls in den Vertrag. Damit das Haus auch dann fertig gebaut werden kann, wenn der Bauunternehmer in Konkurs geht, sind entsprechende Versicherungen von ihm nachzuweisen.

Den Vertrag darf man im Zweifel erst dann unterschreiben, wenn auch alle Voraussetzungen tatsächlich vorliegen. Dazu gehören insbesondere die Kreditzusage und die Baugenehmigung. Fehlt noch etwas, kann ein Vertrag nur unter Vorbehalt geschlossen werden.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

So trotzen Dächer Schnee und Regen

Es ist zwar noch Hochsommer und jetzt über Schnee nachzudenken etwas kurios, aber es dauert nicht mehr allzu lange, bis die kalte Jahreszeit wieder über uns herein bricht. Bevor es soweit ist, sollte man sich darauf schon vorbereitet haben. Fällt der Schnee erst einmal, ist es zu spät, um sich noch dagegen zu wappnen.Gerade das Dach eines Hauses ist von Witterungseinflüssen besonders betroffen und muss allerhand aushalten, besonders in einem harten Winter. Selbst wenn es nicht schneit, so fällt auf jeden Fall eine Menge Regen. Das ist für ein Dach grundsätzlich kein Problem, schließlich ist es genau dafür ja gemacht, das Haus vor dem Wetter zu schützen. Dies gelingt jedoch nur dann, wenn das Dach keine Schäden aufweist, also entweder neu ist, oder vom Fachmann durchgesehen und repariert wurde. Ob man den Dachdecker bestellen muss, kann man selbst feststellen, jedenfalls dann, wenn es um offensichtliche Schäden geht, die auch der Laie leicht erkennt.

Der erste Blick sollte der Dachbedeckung gelten. Nur wenn sie einwandfrei in Ordnung ist, ist auch sicher gestellt, das kein Wasser ins Hausinnere gelangen kann. Das Augenmerk gilt bei dieser Prüfung den Dachpfannen und den Verbindungen. Sie müssen alle unbeschädigt sein und an ihrem vorgesehenen Platz liegen.

Wohnt man in einer Region, in der regelmäßige Schneefälle zu erwarten sind, benötigt man am Dach eine Schneesicherung. Ist eine solche noch nicht angebracht, hat man im Laufe des Sommers und Herbst noch Gelegenheit diese wichtige Sicherung montieren zu lassen. Eine dicke Schneedecke birgt nämlich immer die Gefahr, dass sie ins Rutschen gerät. Befindet sich vor dem Dach eine öffentlicher Weg oder der Hauseingang, kann eine solche Lawine zu einer ernsthaften Gefahr für Personen werden. Allein schon zur eigenen Sicherheit ist daher eine geeignete Vorrichtung auf dem Dach anzubringen. Zur Wahl stehen Gitterkonstruktionen aus Metall oder Sicherungen aus speziell geformtem Holz. Die Montage ist Sache des Fachmanns und kein Betätigungsfeld für Heimwerker. Dafür ist die Arbeit auf dem Dach zum einen zu gefährlich, zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Laie am Dach Schäden anrichtet.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

Spielen zu Hause – Sicherheit ist Trumpf

Kinder sind neugierig und unaufhörlich auf Entdeckungsreise, egal wo sie sich gerade befinden. Unterwegs oder zu Hause, es gibt überall interessante neue Dinge zu entdecken. Während man außer Haus kleine Kinder niemals unbeaufsichtigt spielen lassen würde, da bekanntermaßen überall Gefahren lauern, sei es der Straßenverkehr oder sonstiges, neigen viele daheim zu einem gewissen Leichtsinn, da man sich in den eigenen vier Wänden in einer oft trügerischen Sicherheit wiegt. Dabei ist selbst für Erwachsene die Wohnung die Unfallfalle Nummer eins. Nirgends geschehen mehr Unfälle als dort und die Wahrscheinlichkeit im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen ist um ein Vielfaches geringer, als beim Fensterputzen von der Leiter zu fallen oder sich beim Heimwerken zu verletzen. Für Kinder gilt dies natürlich erst recht. Für sie können ganz normale Alltagsgegenstände gefährliche Fallen werden, weshalb man besondere Sorgfalt darauf verwenden sollte, das eigene Heim kindersicher zu machen, damit man sie beruhigt dort spielen lassen kann. Da Kinder noch nicht erkennen können, was ihnen möglicherweise schaden kann, muss man sie ansonsten ständig beaufsichtigen.Besonders viele Tücken sind schon in einer ganz normalen Küche zu finden. Auch wenn der Herd für Kinder eigentlich zu hoch sein müsste, kann man nicht sicher sein, ob sie nicht doch einen Weg finden, dorthin zu gelangen. Eine noch heiße, gerade abkühlende Herdplatte kann zu schweren Verletzungen führen, wenn Kinderhände sie erreichen. Auch muss dafür gesorgt sein, dass keine Töpfe und Pfannen herunter gezogen werden können. Dafür sind so genannte Herdgitter schnell montiert. Alles was scharf oder spitz ist, Messer, alle möglichen Küchenutensilien, muss sicher und für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden und darf auch nicht kurzfristig unbeaufsichtigt herum liegen. Erreichbare Schränke und Schubladen müssen gesichert sein, damit der Nachwuchs sie nicht aus eigener Kraft öffnen kann. Auch viele giftige Reinigungsmittel in Küche und Bad, aber auch in der Abstellkammer, müssen außer Reichweite gelagert werden.

Möbel können umkippen, wenn man auf ihnen herum turnt. Auf eine sicher Befestigung sollte man besonderes Augenmerk legen. Scharfe Kanten, spitze Ecken, dafür gibt es entsprechende Abdeckungen, für Fenster Schlösser. An allen Steckdosen muss eine Kindersicherung angebracht werden, die es unmöglich macht, Finger oder Gegenstände dort hineinzustecken.

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Durchblicken beim Energiesparen – Fenster

Energiesparen wird immer wichtiger, wie die in den letzten Monaten rasant steigenden Energiepreise beweisen. Wie hoch diese sind, wird erst mit einem Vergleich richtig deutlich, da wir uns an ein gewisses Niveau ja schon längste gewöhnt haben. Nach der so genannten Energiekrise 1973 kostete das Barrel Öl ganze drei Dollar, was damals die Weltwirtschaft zum erlahmen brachte und uns die Einführung autofreier Sonntage bescherte. Heute kostet das Barrel weit über hundert Dollar, Tendenz stark steigend.Grund genau, alles zu tun um Geld zu sparen. Angenehmer Nebeneffekt, egal ob beabsichtigt oder nicht, auch die Umwelt wird dabei geschont.

Eine Schwachstelle jedes Gebäudes sind die Fenster. Je älter sie sind, desto weniger werden sie zur Energieeffizienz des Wärmehaushalts beitragen, vielmehr entweicht durch sie kostbare Energie, die man schon aus Kostengründen besser in der Wohnung halten sollte. Dabei kommt es auf zwei Elemente des Fensters an: einmal seine Verfugung, die mit den Jahren durchlässiger wird, und ein anderes Mal auf das verbaute Glas, das allerdings heute in ganz anderen wärme dämmenden Qualitäten zu haben ist. Allein der Einbau von Wärmeschutzglas kann die Effizienz der Fenster um bis zu siebzig Prozent steigern. Das sind erstaunliche zwanzig Liter Öl pro Quadratmeter Fenster. Führt man sich vor Augen, das ein Durchschnittshaus etwas fünfundzwanzig Quadratmeter Fenster hat, kommen bis zu fünfhundert Liter gespartes Öl pro Jahr zusammen, was nach augenblicklichem Stand beinahe vierhundert Euro ausmacht.

Modernes Fensterglas wird nicht nur als Doppel,- oder Dreifachfenster verbaut, sondern es befinden sich in den Hohlräumen spezielle Gase, die für Dämmung sorgen. Außerdem sind die Gläser mit einer Metallschicht überzogen, die jedoch unsichtbar bleibt.

Diese Fenster halten nicht nur die Wärme drinnen, sondern auch Lärm draußen. Im übrigen sind sie auch für Diebe schwerer zu knacken, besonders wenn besonders zu diesem Zweck hergestellte einbruchsichere Scheiben verwendet werden.

Der Austausch von alten Fenstern wird auch staatlich gefördert. Vorher sollte man den Fachmann aber prüfen lassen, ob die vorhandenen Fenster sich durch den Austausch der Scheiben aufrüsten lassen.

jetzt kommentieren? 03. August 2008

Richtig verhalten bei Mängeln in Mietwohnungen

Die Fehlerquellen in einer gemieteten Wohnung sind zahlreich und ebenso unerschöpfliche Quelle für zahllose gerichtliche Auseinandersetzungen. Der Streit entbrennt natürlich regelmäßig an der Frage, wer in welcher Höhe für einen Schaden bezahlen muss. Damit man als Mieter nicht auf einem Schaden sitzen bleibt, sollte man sich an bestimmte grundlegende Regeln halten, wenn in der Wohnung ein Mangel auftritt.Fällt die Heizung aus oder ist die Toilette verstopft sollte der erste Schritt immer sein, seinen Vermieter von dem Mangel in Kenntnis zu setzen und ihm gleichzeitig eine Frist vorzugeben, bis wann der Schaden behoben sein muss. Bestellt man einen Reparaturdienst, ohne den Vermieter vorher gefragt zu haben, bleiben die Kosten im Zweifel beim Mieter hängen. So entscheiden jedenfalls neuerdings die Gerichte. Das ist auch praxisgerecht, da der Vermieter eine Chance bekommen muss, die Mietsache selbst wieder in einen vertragsgemäßen Zustand zu versetzen. Was auf der einen Seite seine Pflicht ist, muss auf der anderen auch sein Recht sein. Ob er dabei selbst Hand anlegt oder ein Unternehmen seines Vertrauens beauftragt bleibt dabei ihm überlassen. Jedenfalls muss er sich nicht die Mieter vorschreiben lassen, wie und wer den Schaden repariert.

Eine Ausnahme gilt bei Gefahr im Verzug. Wenn ein Rohr bricht, und das geschieht ja bevorzugt am Wochenende, und der Vermieter ist nicht sofort erreichbar, muss der Mieter natürlich nicht bis Montag in einer überschwemmten Wohnung verbringen, sondern kann einen Notdienst beauftragen. Dies muss man dem Vermieter dann so schnell wie möglich zur Kenntnis bringen, aber die Auslagen erhält der Mieter dann auf jeden Fall zurück. Ein solches Handeln ist auch im Interesse des Eigentümers, um schwereren Schaden von der Mietsache fern zu halten.

Bei nicht so eiligen Maßnahmen hat der Vermieter auf jeden Zeit, um sich um die Angelegenheit selbst zu kümmern. Kommen die Fenster in die Jahre und müssten wieder in Stand gesetzt werden, muss man ebenfalls wieder eine Mängelanzeige mit Fristsetzung  an den Vermieter schicken. Bei Mängeln, die schon beim Einzug vorhanden waren oder wenn es sich nur um ärgerliche Kleinigkeiten handelt, ist der Vermieter nicht zur Mängelbeseitigung verpflichtet. Andernfalls, behebt der Vermieter den Schaden innerhalb der Frist nicht, darf der Mieter die Miete entsprechend mindern. Wie hoch der Abzug sein darf, richtet sich nach der regionalen Rechtsprechung, die man einschlägigen Tabellen entnehmen kann.

jetzt kommentieren? 28. Juli 2008

Altbauten – unerwünschte Untermieter loswerden

Altbauten können die charmante Alternative der eigenen vier Wände sein und haben gegenüber einem Neubau einige reizvolle Vorteile. So bietet beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung aus der Gründerzeit eine Atmosphäre und architektonische Besonderheiten, die man bei einen neuen Haus nicht finden kann oder die heute unbezahlbar wären. So sind allein die hohen Decken bei einem modernen Gebäude gar nicht mehr machbar, da alle Bauteile für eine bestimmte Raumhöhe normiert sind. Wer mehr will, muss kräftig draufzahlen. Genau das will aber der Käufer eines Altbaus nicht, den meistens fällt die Entscheidung zugunsten einer Bestandsimmobilie auf Grund des günstigeren Preises.

Damit der Kauf auch ein Schnäppchen bleibt, sollte man vor Vertragsschluss sein Wunschobjekt ganz genau unter die Lupe nehmen. Selbst ein Gebäude, das dem Anschein nach in Ordnung ist, kann unangenehme Überraschungen bergen. Ob Fenster, Türen und Heizungsanlage fehlerhaft sind, kann man noch relativ leicht durch Augenschein und Ausprobieren ermitteln. Die wahren Gefahren lauern im Verborgenen, genauer gesagt, im verbauten Holz, und davon gibt es, je nach Baujahr, reichlich. Böden, Decken und Dach, selbst Fasadenelemente und tragende Teile können aus diesem Baustoff sein. Ob sie eventuell von Schädligen bewohnt werden, die eine aufwendige Sanierung erfordern würden, um sie wieder los zu werden, ist nicht ohne weiteres auf den ersten oder zweiten Blick erkennbar. Um hier keinen Fehlkauf zu tätigen, sollte man diesen Aspekt von einer fachkundigen Person überprüfen lassen. Selbst er muss Erfahrung mitbringen, um zum Beispiel Schimmel zu erkennen oder einen Insektenbefall. Ein Alarmsignal ist Feuchtigkeit im Haus, die man meistens schon am typischen Geruch erkennt. Feuchtigkeit ist, wie jeder weiß, für Schimmel und Co. eine ideale Voraussetzung.

Wer hier ungebeten einzogen ist, kann der Fachmann feststellen und dann auch beurteilen, was seine Entfernung kosten wird. Nicht jeder Schädling richtet den gleichen Schaden an, so dass es sehr darauf ankommt, womit man es zu tun hat. So weist ein schwarzer Belag an typischen Stellen auf Schimmel hin. Quellen von Feuchtigkeit, wie gebrochene Rohre oder durch Verstopfungen ausgelöste Überschwemmungen schaffen für eine Befall günstige Voraussetzungen. Wer Löcher im Holz entdeckt, könnte Insekten als Untermieter haben. 

jetzt kommentieren? 24. Juli 2008

Soweit die Kräfte reichen – Eigenleistung bei Hausbau

So mancher Bauherr stellt bei der Finanzierungsplanung für seinen Lebenstraum vom eigenen Haus ernüchtert fest, dass das Geld einfach nicht reichen will, um die Wunschimmobilie zu verwirklichen; oft reicht es, rechnet man wirklich ehrlich und realistisch, nicht einmal für eine abgespeckte Version. Bauen ist teuer, das war es schon immer, und ein Hausbau,- oder Kauf ist für den normalen Bürger die Großinvestition seines Lebens. Um den zu platzen drohenden Traum zu retten, verfallen viele auf den Gedanken, mit Eigenleistung die Kosten zu drücken. Die Idee ist grundsätzlich nicht verkehrt, allerdings kann man auch damit keine Wunder bewirken, sondern bestenfalls einen gewissen Beitrag leisten. Wer vom Bau bislang keine Ahnung hat, weil er beruflich aus einer ganz anderen Richtung kommt, und wer nicht ausreichend Zeit mit bringt, sollte die Idee besser fallen lassen. Andernfalls könnte er anstatt Geld zu sparen, mit unprofessioneller Arbeit schlimmstenfalls zusätzliche Kosten produzieren.Wagen Einschätzung über das Einsparpotential von Eigenleistungen sollte man immer misstrauen; Klarheit schafft eine konkrete Kalkulation unter Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. An einem Beispiel werden die Grenzen deutlich, an die ein Bauherr rasch stoßen wird. Wer sich für ein typisches Reihenhaus entscheidet, das im Augenblick im Schnitt inklusive Grundstück etwas 300.000 EUR kostet, wobei das Grundstück mit etwas 50.000 EUR zu Buche schlägt, spart bei intensiver Eigenleistung noch keine 20.000 EUR ein. Das ist erst einmal eine große Summe, jedoch muss man berücksichtigen, was man dafür einsetzten muss. Faktisch steht man gute sechs Monate dafür auf seiner Baustelle. Wer, wie wohl jeder Bauherr, einen Fulltimejob hat, wird sich kaum solange frei machen können. Ganz zu schweigen davon, das man als Nicht-Profi für alle Arbeiten deutlich länger brauchen wird, als der routinierte Handwerker.

Auch sollte man von bestimmten Dingen besser die Finger lassen. Die sind den Profis vorbehalten. Laien sollten sich auf den Garten, Malerarbeiten und Fußböden beschränken, also eher typische Innenausbauarbeiten. Ob man sich an einen Dachausbau traut, sollte man sich genau überlegen.

Organisatorische Probleme können sich durch Eigenleistungen ebenfalls ergeben, da man sich mit den anderen Arbeitern koordinieren muss. Können die wegen Verzögerungen nicht weiterarbeiten, spart man am Ende keinen einzigen Cent. Auch muss vorher die Haftungsfrage geklärt werden.

Wer also Eigenleistungen erbringen will, muss vorher genaue Vereinbarungen mit den anderen Beteiligten treffen und alle Arbeiten in einem Zeitplan abstimmen.  Auch für einen ausreichenden Versicherungsschutz muss auf jeden Fall gesorgt werden, besonders wenn weitere Helfer dabei sind, die nicht zur Familie gehören.

jetzt kommentieren? 24. Juli 2008

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