Gut versichert ist halb gebaut
17.März 2009
Ein Hausbau birgt viele Risiken – nicht nur bei der Finanzierung kann man viel Geld verlieren, auch während der gesamten Planungs,- und Bauphase können unvorhergesehene Ereignisse zu unerwarteten Ausgabe führen. Von großer Wichtigkeit ist es darum, all diese Risiken rechtzeitig und umfassend zu versichern. Ein Brand, Hochwasser, ein Unwetter, all dass kann den Rohbau beschädigen oder gar zerstören. Im Zweifel ist damit der Traum vom Eigenheim ausgeträumt; die wenigsten werden soviel finanziellen Spielraum haben, um solche Katastrophen mit eigenen Mitteln abzufangen.
Eine Versicherung die nicht fehlen darf ist die so genannte Bauleistungsversicherung. Sie steht für alle Schäden ein, die während einer Bauphase auftreten können. Dazu gehören nicht nur wetter,- beziehungsweise naturbedingte Schäden, sondern sie zahlt auch bei mutwilliger Zerstörung oder bei Entwendung von bereits verbauten Materialien. Selbst wenn Schäden auftreten, die auf Grund von Eigenschaften des Grundstücks entstehen, die aber unentdeckt geblieben sind, oder wenn fehlerhafte Baustoffe verwendet werden – die Bauleistungsversicherung springt hier ein. Man schließt sie idealerweise ab, bevor der erste Spatenstich getan wird; die Prämie wird im Voraus fällig.
Um den Rohbau vor Feuerschäden zu versichern gibt es die Feuerrohbauversicherung. Sie muss man allein deshalb abschließen, weil die meisten Banken darauf bestehen.
Für Bauherren gibt es eine Haftpflichtversicherung, ähnlich wie für Autos. Da Baustellen potentiell gefährlich sind, empfiehlt sich der Abschluss einer solchen Versicherung. Sie tritt zum Beispiel ein, wenn Unbeteiligte durch die Baustelle einen Schaden erleiden.
Viele Bauherren haben das Glück, dass Freunde und Verwandte ihnen beim Bau helfen. Damit diese Helfer bei einem Unfall abgesichert sind, muss man sie der Bauberufsgenossenschaft melden. Zwar sind die Helfer auch ohne Anmeldung versichert, allerdings kann die Versäumnis der Meldung ein teures Bußgeld nach sich ziehen.
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