Rauchmelder – die beste Feuerversicherung

Brände sind das Schlimmste, was einem Haus,- oder Wohnungseigentümer zustoßen kann. Jedes Feuer verursacht zumindest schwere Schäden – oft kostet es sogar Menschenleben. Ein preiswerter und effektiver Schutz sind Rauchmelder. Diese wachen Tag und Nacht über die Sicherheit der Bewohner. Allerdings sind noch nicht einmal in zehn Prozent der Haushalte diese kleinen Lebensretter vorhanden.Besonders im Schlaf ist der Ausbruch eines Feuers eine akute Lebensgefahr. Während wir nämlich schlafen, können wir nicht riechen. Der Brandgeruch, den ein Feuer verursacht, nimmt man daher im Schlaf nicht wahr. Oft wacht man erst auf, wenn es schon zu spät ist. Anders ist ist mit unsrem Gehör. Das funktioniert im Schlaf sehr wohl, wie jeder weiß, der schon einmal wegen nächtlichem Lärm nicht einschlafen konnte oder aus dem Schlaf gerissen wurde. So ist der Alarm, den die kleinen Geräte von sich geben, ein effektives Mittel, um sich rechtzeitig vor einem ausgebrochenen Feuer in Sicherheit bringen zu können und um Hilfe zu holen. So kann man auf einfache Weise Leben retten und auch schwere Verletzungen verhindern. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht weit verbreitet, so das heute noch keine zehn Prozent der Haushalte über Rauchmelder verfügen.

In viele anderen Ländern ist dagegen die Montage von Rauchmeldern eine Selbstverständlichkeit. Fachleute empfehlen, in jedem Stockwerk in den Gängen zumindest ein solches Gerät zu montieren. Auch in den Schlafzimmern sollte diese Vorrichtung nicht fehlen. Wenig sinnvoll sind die Geräte jedoch in der Küche oder im Bad, da hier oft wegen der Rauch,- beziehungsweise Dampfentwicklung bei der Benutzung Fehlalarme zu erwarten sind.

Da die überwiegende Zahl dieser Geräte batteriebetrieben sind, ist auf die Lebensdauer und die regelmäßige Auswechslung dieser Stromquelle zu achten. Auch eine Möglichkeit, die Funktionsbereitschaft zu überprüfen sollte ein gutes Gerät mitbringen. Der Alarm muss so durchdringend sein, dass man auch aus einem tiefen Schlaf aufwachen würde. Qualitätsgeräte schlagen bereits dann Alarm, wenn die Rauchdichte im Raum ein Prozent überschreitet. Sind die einzelnen Rauchmelder im Haus miteinander verbunden, ist dies eine zusätzliche Sicherheit, da sie alle bei einem Feuer gleichzeitig Alarm geben.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Finanzkrise hat deutschen Immobilienmarkt erreicht

Die Finanzkrise zeigt erste Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt. Gut zu beobachten ist dies in Frankfurt, wo Gewerbeimmobilien derzeit am Anfang eines Preisverfalls stehen. Büroimmobilien in anderen europäischen Metropolen haben schon früher und heftiger die Finanzkrise zu spüren bekommen.Ob man darin eine Krise sehen will, oder ein normales Marktgeschehen, darüber gehen die Meinungen durchaus auseinander. So sehen manche große Maklerunternehmen hier lediglich einen Normalisierung des Marktes, nach einigen Boomjahren. Bedenkt man jedoch, dass das dieses Jahr insgesamt achtzig Prozent weniger Gewerbeimmobilien umgeschlagen wurden, kann man jedoch genauso gut von einer Krise sprechen.

Das Geschäft ist jedenfalls seit der Zusammenbruch der ersten großen amerikanischen Investmentbank praktisch tot. Büroimmobilien werden seitdem praktisch nicht mehr nachgefragt, obwohl dies durch die Auftragslage und die Aussichten der Unternehmen gar nicht gerechtfertigt ist. Scheinbar ist der Stillstand weitgehend auf psychologische Faktoren zurück zu führen. So sehen die Makler auch für das kommende Jahr sinkende Umsätze, rechnen jedoch noch im gleichen Jahr mit dem Erreichen des Tiefpunktes, von dem ab es wieder aufwärts gehen wird.

Als sicher gilt jedoch, dass die Mieten sinken werden. So konnte man bislang Toplagen für bis zu vierzig Euro pro Quadratmeter vermieten. Das wird in Zukunft nicht mehr durchsetzbar sein, obwohl potentielle Mieter nach wir vor Ausschau nach hochwertigen Flächen halten. Allerdings gilt dies nicht für alle Marktteilnehmer. Der Imagewert eines Gebäudes spielt im Augenblick eine geringere Rolle, so dass viele Kunden auch bereit sind, in weniger attraktive Lagen zu ziehen. Etliche geplante Gebäude werden vorerst gar nicht gebaut, sondern die Umsetzung wird aufgeschoben.

Deutlich zu spüren ist, dass die amerikanischen Investmentbanken als Kunden ausgefallen sind. Das hat auch Auswirkungen auf offene Immobilienfonds. Daher werden nächstes Jahr viele Flächen leer stehen. Da die Banken besonders von der Krise betroffen sind, ist auch der Frankfurter Immobilienmarkt nahe liegender Weise besonders in Mitleidenschaft gezogen.

jetzt kommentieren? 18. Dezember 2008

Solarstrom – das private Kraftwerk



Ein ausgebautes Solardach erzeugt oft mehr Strom und Wärme, als ein einzelner Haushalt im Durchschnitt verbraucht. Daher sind größere Anlagen oft an das Stromnetz angeschlossen und speisen den Überschuss zu einem festen Tarif ein. Verkauft wird dieser Strom dann über den Energieanbieter, in dessen Netz man es eingeleitet hat. So kommt der unmittelbare Nachbar womöglich in den Genuss von Solarstrom, ohne etwas davon zu wissen. Der Unterschied: er wird deutlich mehr dafür bezahlen.Nahe liegend ist jedoch der Gedanke, seinen überschüssigen Strom, so man auf seinem Privathaus eine Solaranlage betreibt, direkt dem Nachbar zu verkaufen. Das funktioniert sogar dann, wenn man zwar ein Dach und eine Solaranlage hat, diese jedoch keine Überschüsse produziert. Dann verkauft man eben nicht den Strom direkt, sondern verpachtet einen Teil seiner Dachfläche.

Der Pächter kann dabei Geld verdienen oder sparen: entweder er nutzt den erzeugten Strom selbst oder er speist ihn in das allgemeine Netz ein. Dafür erhält er die so genannte Einspeisevergütung. Der Eigentümer des Daches dagegen verdient an den Pachteinnahmen, die zwischen fünfzig und achtzig Euro pro Quadratmeter liegen. Je nach Dachgröße kann da ein staatliches Sümmchen zusammen kommen.

Wer nach einer geeigneten Dachfläche sucht, weil sein eigenes Haus für die Installation einer Solaranlage nicht geeignet ist, kann in einer der vielen Internetbörsen, die es für diesen speziellen Bedarf inzwischen gibt, nach einem geeigneten Dach Ausschau halten. Dabei kommt es auf eine möglichst günstige, sonnige Lage des Daches an, damit die Investition sich hinterher auch lohnt. Die Renditen können dank der garantierten Einspeisevergütung äußerst attraktiv sein.

Wer einen geeigneten Partner gefunden hat, sollte mit ihm einen möglichst genauen Vertrag abschließen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Auch ein entsprechender Eintrag im Grundbuch ist sinnvoll, um das Eigentum und die Nutzung an der Anlage zu dokumentieren.

Wer ein solches Vorhaben plant, sollte es noch in diesem Jahr unter Dach und Fach bringen, da er nur dann die nächsten zwanzig Jahre von der Einspeisevergütung in momentaner Höhe profitieren kann. Nächstes Jahr wird diese nämlich gesenkt.

jetzt kommentieren? 15. Dezember 2008

Das eigene Haus – der Deutschen großer Traum



Der größte Wunsch der Deutschen ist nach wir vor, irgendwann einmal im eigenen Haus wohnen zu können. Ein Eigenheim ist nicht nur eine gute Altersvorsorge, sondern auch eine inflationssichere Geldanlage. Bevor man jedoch endlich in die eigenen vier Wände einziehen kann, braucht man viel Geduld und vor allen Dingen auch viel Geld.Das wichtigste Motiv, sich ein Eigenheim anzuschaffen ist natürlich die eigenen Wohnsituation zu verbessern und auch, die Miete in die eigenen Tasche zu zahlen, statt an eine fremde Person. Gerade die Mietfreiheit ist im Alter ein großer Vorteil.

Wer zum Beispiel im Monat für seine Wohnung siebenhunderfünfzig Euro Miete bezahlt, kommt im Jahr auf glatte neuntausend Euro, in zehn Jahren sogar auf neunzig Tausend und in dreißig Jahren auf die erstaunliche Summe von zweihundertsiebzig Tausend Euro. Dabei ist noch gar nicht eingerechnet, dass die Mieten in diese langen Zeit auch steigen werden. Da liegt der Gedanke nicht fern, dieses Geld besser in die eigenen Tasche zu wirtschaften. Nur scheuen sich viele vor der hohen Verschuldung, die erst einmal erforderlich ist, um den Traum vom eigenen Haus Wirklichkeit werden zu lassen.

Dabei hat ein eigenes Haus noch andere Vorteile, als nur die spätere Mietfreiheit. So hat man sein Geld sicher angelegt und kann sogar langfristig mit einer akzeptablen Rendite rechnen. Auch muss man diverse Fördermittel mit in die Rechnung nehmen, die das Projekt zusätzlich attraktiv machen. Ein Haus lässt sich je nach Lebenssituation flexibel nutzen. Das darin gebundene Vermögen kann man im Alter relativ einfach zu Geld machen, falls man später betreutes Wohnen vorzieht.

Allerdings stehen den Vorteilen auch einige Nachteile entgegen. Das investierte Geld ist erst einmal für lange Zeit im Haus gebunden. Bevor sich tatsächlich eine Rendite einstellt, vergeht erst einmal eine lange Zeit. Der Erwerb auch mit erheblichen Nebenkosten verbunden, die bis zu fünfzehn Prozent vom Kaufpreis ausmachen können. Wer schlecht beraten wird, für den ist der Hauskauf womöglich eine Fehlinvestition. Die Rendite ist deutlich niedriger als bei anderen Geldanlagen. Plant man eine Vermietung, muss man auch damit rechnen, dass das Objekt längere Zeit leer stehen kann.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2008

Immobilienfonds – Schließung muss für alle gelten

Die Finanzkrise hat auch einen Teil der Rentner erreicht, nämlich jene, die ihre private Vorsorge für das Alter in einen offenen Immobilienfonds investiert haben. Das war bislang auch eine gute Idee gewesen, konnte man doch beruhigt schlafen, da diese Fonds als sicher galten, auch wenn die Rendite nicht unbedingt spektakulär war.Die Finanzkrise und die einhergehende Panik viele Anleger hat jedoch diese vermeindlich krisensicheren Fonds in Bedrängnis gebracht. Unzählige Anleger machten von ihrem vertraglichen Recht Gebrauch, ihre Fondsanteile an die Gesellschaft zurück zu verkaufen. Der dadurch ausgelöste Kapitalabfluss erreichte in kurzer Zeit solche Ausmaße, dass viele der Immobiliengesellschaften kurz davor standen, ihre Projekte nicht mehr ausführen oder bei bereits bestehenden Objekten, sie nicht mehr unterhalten zu können. Als Reaktion auf die drohende Zahlungsunfähigkeit schlossen viele Fonds kurzerhand und zahlen bis auf weiteres keine Fondsanteile mehr aus. Das ist fatal für die Anteilszeichner, die ihr Geld bei einem Fonds geparkt haben, der möglicherweise nicht überleben wird. Das angelegte Geld ist bis auf weiteres nicht mehr erreichbar und die Miteigentümer sind gezwungen, eine Unternehmung zu finanzieren, an deren Erfolg sie womöglich nicht mehr glauben. Viele Fonds werden, sobald sie wieder offen sind, vermutlich zu Grund gehen, da anzunehmen ist, dass viele Anleger dann erst recht ihre Mittel abziehen werden, bevor sie wiederum durch eine Auszahlungsstopp daran gehindert werden. ´

Einige der Gesellschaften haben jedoch von der Schließung Ausnahmen gemacht und weiterhin an solche Anleger bedient, die über einen Auszahlungsplan aus dem Fonds eine Rente beziehen. Die Bundesaufsicht für Finanzen sieht in dieser Ausnahme jedoch eine Ungerechtigkeit, die sie entschlossen ist zu unterbinden. Sie steht auf dem Standpunkt, dass alle Anleger gleich behandelt werden müssten, egal wozu das im Fonds angelegte Geld auch dienen mag. Bis jetzt hat noch keine der Fondsgesellschaften, die weiterhin Auszahlungspläne bedienen, diese Ausnahme aufgehoben, obwohl die Finanzaufsicht hofft, das sie ohne eine offizielle Untersagung ihren Standpunkt durchsetzen kann.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2008

Mit der Immobilie die Rente verbessern

Das Eigenheim gilt als sicherste Altersvorsorge. Dennoch: wer zwar über eigene vier Wände verfügt, jedoch zu wenig Rente erhält um für den Unterhalt zu sorgen, sieht sich oft dazu gezwungen, sich von dem geliebten Heim zu trennen. Der Verkauf der Immobilie schmerzt sehr, und ein Umzug in eine kleine Mietswohnung beeinträchtigt oftmals das Wohlbefinden, wenn das Leben im Eigenheim gewohnt war.Alternativ zu dem Verkauf der Immobilie bietet sich ein Konzept an, das bislang wenig bekannt ist. Hauseigentümer, die ihre Rente aufbessern möchten, können ihr Eigenheim an eine Bank oder eine gemeinnützige Gesellschaft verkaufen, die ein lebenslanges Wohnrecht gewährt. Der Kaufpreis wird nicht in einem ausbezahlt, sondern über Jahre hinweg in kleinen Raten überwiesen. Der ehemalige Inhaber profitiert von diesem System, denn er erhält zusätzliches Geld ohne dafür seine gewohnte Umgebung aufgeben zu müssen. Um den späteren Verkauf der Immobilie brauchen sich die Angehörigen auch nicht mehr kümmern, denn nach dem Tod des Vertragspartners fällt das Objekt an die Bank. Stirbt der Inhaber, bevor der Wert des Eigenheims voll ausbezahlt wurde, fällt die Restsumme an den Erben.

Bislang bieten nur wenige Banken diese Möglichkeit an, denn sie ist aufgrund des geringen Bekanntheitsgrads kaum bekannt. Außerdem ist das Angebot für die Kreditinstitute mit einem nicht unerheblichen Risiko verbunden. Zum einen halten die Banken somit Immobilien über eine lange Zeit, nicht immer steigt der Wert des Objekts, in vielen Fällen kann der spätere Verkauf die angefallenen Kosten nicht decken. Zudem verkaufen die Interessierten ihr Eigenheim etwa mit Eintritt in das Rentenalter, in vielen Fällen muss die Bank dann über viele Jahre hinweg die monatlichen Beiträge leisten. Schnell übersteigt die Leistung der Bank den Wert der Immobilie. In den USA, wo das Modell bereits seit geraumer Zeit mit Erfolg funktioniert, tritt der Staat mit Bürgschaften für die entstehenden Kosten ein. In Deutschland ist dies undenkbar, die anbietenden Institute müssen deshalb mit einer entsprechenden Versicherung für die Regelung der Kosten sorgen, oder entstehende Verluste anderweitig ausgleichen.

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2008

Selbstständige und Baufinanzierung

Wer selbstständig ist genießt eine hohes Maß an Freiheit und Selbstverantwortung, beides Eigenschaften, die eigentlich prägend für unsere Gesellschaft sind. Wer jedoch als freier Unternehmer beschließt, sich ein Haus zu bauen, wird schnell feststellen, dass abhängige Arbeit jedenfalls bei Banken ein sehr viel größeres Ansehen genießt als freies Unternehmertum. Eine Immobilienfinanzierung als Selbstständiger zu bekommen ist nicht nur äußerst schwierig, sondern in der Regel auch sehr viel teurer als für den normalen Arbeitnehmer. Die Bank betrachtet dies aus der Perspektive ihres Risikos. Da ein Selbstständiger üblicherweise kein regelmäßiges, gleich hohes Einkommen hat, und auch immer Gefahr läuft, das sein Geschäft zu Grunde gehen könnte, sieht die Bank hier ein größeres Risiko als bei einem Angestellten, der zumindest solange finanziell berechenbar bleibt, bis er seine Arbeit verliert.Dennoch ist die Lage nicht hoffnungslos. Die meisten Banken oder sonstigen Kreditgeber sind zumindest grundsätzlich bereit, auch Selbstständigen einen Immobilienkredit zu geben. Die Maßstäbe, die dann jedoch angelegt werden, sind deutlich strenger als bei gewöhnlichen Kreditnehmern. Üblicherweise wird eine geringere Summe geliehen und der Selbstständige muss dafür auch mehr bezahlen. Dabei ist nicht jeder Unternehmer in den Augen einer Bank gleich. Freiberufler haben es noch verhältnismäßig leicht, Gewerbetreibende dagegen ziemlich schwer. Wer gerade mit seiner Selbstständigkeit gestartet ist, ist beinahe chancenlos, wenn es um ein Immobiliendarlehen geht. Das Minimum an Unterlagen, welches gefordert wird, muss drei Jahre zurückreichen und ein erfolgreiches Unternehmen belegen.

Es lohnt jedoch, nach einer Absage auch bei anderen Banken anzufragen. Nicht jede Bank hat die gleichen Richtlinien, so dass eine Ablehnung noch lange kein Grund ist, das Projekt Eigenheim sofort wieder aufzugeben. Manche Institute geben sich sogar sehr großzügig, wenn man eine hohe Eigenkapitalquote aufweisen kann. Dann wird mitunter sogar auf einen Einkommensnachweis verzichtet.

Wer sich an eine regionale Bank wendet, verbessert seine Chancen erheblich. Diese sind nicht nur preiswerter, sondern auch entgegenkommender, wenn es um Kredite für Selbständige geht.

Eine Finanzierung für Unternehmer muss andere Voraussetzungen erfüllen, als für einen Arbeitnehmer. Da das Einkommen mitunter stark schwanken kann, ist Flexibilität oberste Priorität. Auch dürfen die Raten nicht zu hoch sein, dass man auch in schlechten Monaten in der Lage ist, seinen Kredit zu bedienen. Auch Sondertilgungsrechte für gute Geschäftsjahre sind eine wichtiges Vertragselement.

jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008

Sanieren und Sparen

Die steigenden Energiepreise zwingen immer mehr Immobilienbesitzer, ihr Gebäude energetisch zu sanieren. Das bedeutet, wenigstens der Einbau moderner Fenster und eine Isolation der Fassade sollten bei einer solchen Sanierung erfolgen, möglichst sollte auch das Dach isoliert werden und im Idealfall eine neuen Heizungsanlage installiert werden, die energieeffizient arbeitet. Man kann natürlich auch noch mehr machen, und das Haus mit erneuerbarer Energie beheizen, gegebenenfalls ist auch der Einbau einer Solaranlage sinnvoll, mit dem warmes Wasser weitgehend selbst erzeugt werden kann. Das alles kostet natürlich, je nach Umfang der Sanierung, erheblich Geld, auch wenn man teilweise staatliche Zuschüsse erhält oder steuerliche Vergünstigungen. Letztendlich wird jedoch jeder Eigentümer eines Mehrfamilienhauses, in dem er Wohnungen vermietet, die entstandenen Kosten über eine Mieterhöhung wieder herein holen wollen. Das ist für die Mieter natürlich erst einmal ärgerlich. Jedoch zeigt eine genaue Berechnung, dass man trotz anschließender Mieterhöhung an eine energetische Sanierung im Ergebnis auch als Mieter Geld spart.Die Rechnung nimmt die so genannte Warmmiete als Grundlage. Ermittelt man zuerst den durchschnittlichen Anteil für die Heizkosten und die Warmwasserversorgung vor der Sanierung, kommt man im Schnitt auf etwa zweiundzwanzig Prozent, die man dafür aufbringen muss. Nach einer vollständigen und fachgerechten Sanierung beträgt dieser Anteil jedoch nur noch ganze drei Prozent. Konkret bedeutet dies, das ein Mieter schon nach sechs Jahren gegenüber einem Bewohner einer unsanierten Wohnung finanziell im Vorteil ist. Voraussetzung dafür, dass diese Rechnung aufgeht, ist allerdings ein weiteres Ansteigen der Energiekosten im gleichen Maße wie bisher.
Vorausgesetzt, die Preise entwickeln sich tatsächlich so weiter, wird es für Mieter in unsanierten Wohnungen künftig sehr teuer werden. Der Anteil der Heizkosten bei der Warmmiete wird dann in den nächsten Jahren überdurchschnittlich steigen. Wer in einem vollsanierten Gebäude wohnt, spart dagegen über achtzig Prozent der bisherigen Aufwendungen. Das bedeutet für diese Personengruppe, dass sie sich auch künftig eine gut beheizte Wohnung leisten können.

Um festzustellen, ob eine Wohnung energieeffizient ist, wurde der so genannte Energiepass für Wohngebäude eingeführt. Der Vermieter ist verpflichtet, diesen potentiellen Mieter vorzulegen. Ihm kann man entnehmen, in welchem energetischen Zustand sich eine Wohnung befindet.

jetzt kommentieren? 02. Dezember 2008

Asbest – viele Immobilien sind noch belastet

Asbest war lange Zeit als Isoliermaterial beim Bauen im Einsatz. Über Jahre hinweg wurden zahllose Gebäude mit Asbestplatten und anderen asbesthaltigen Baustoffen errichtet. Besonders in Fassaden und bei Dachkonstruktionen, aber auch im Innenausbau kam das Material zum Einsatz. dies änderte sich erst nach und nach, als man heraus fand, dass das Material hoch giftig und sehr wahrscheinlich krebserregend ist. Erst vor fünfzehn Jahren ist der Einsatz von Asbest in Deutschland offiziell nicht mehr erlaubt. Entsprechend viele Gebäude sind daher belastet. Da Asbest hervorragende Eigenschaften besitzt, die es zum Bauen ideal machen, wurde bis zu diesem Zeitpunkt in beinahe jedem neuen Gebäude mehr oder weniger umfangreich darauf zurück gegriffen. Wegen seiner Gefährlichkeit ist die Entsorgung dieser Altlast noch heute ein großes Problem.Ist man als Immobilienbesitzer davon betroffen, und weiß oder hat entdeckt, dass im Haus Asbest verwendet wurde, darf man eines auf gar keinen Fall tun, nämlich selbst versuchen, das Material zu entfernen. Selbst wenn man keine Hand anlegt, können sich die gefährlichen kleinen Fasern überall im Haus verbreiten, da Asbest mit der Zeit verwittert und sich langsam auflöst. Entfernt man selbst die belasteten Teile, wird der gesundheitsschädliche Staub erst recht überall verbreitet. Daher ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, dass nur Fachbetriebe eine Entsorgung vornehmen dürfen.

Bevor man eine Sanierung in Auftrag gibt, ist es ratsam gutachterlich feststellen zu lassen, wie belastet das Gebäude tatsächlich ist. Auf Grund des Gutachtens kann man auch die voraussichtlichen Kosten für die Entfernung der Schadstoffe schätzen. Ein solches Gutachten kann auch auf andere Weise helfen, die Kosten der Sanierung zu senken, da man die Arbeiten steuerlich absetzen kann. Das ist aber nur möglich, wenn zuvor ein Gutachten vorlag.

Eine solche Sanierung ist mit ganz erheblichem Aufwand verbunden und daher entsprechend teuer. Es muss sicher gestellt sein, dass kein Asbeststaub nach Außen dringen kann. Dazu muss das gesamte Gebäude geräumt, versiegelt und mit Schleusen versehen werden. Bevor man wieder einziehen kann, müssen die Innenräume gründlich gereinigt werden bis die Schadstoffkonzentration unterhalb der Grenzwerte liegt. Man kann mit einem Durchschnittspreis von etwa zehn Euro pro Quadratmeter zu sanierender Fläche rechnen.

jetzt kommentieren? 30. November 2008

Steuern zahlen für heimisches Arbeitszimmer?

Das heimische Arbeitszimmer ist ein Dauerbrenner bei Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt. Jahrelang war es ein sehr beliebtes Steuersparmodell, einen Arbeitsplatz zu Hause zu haben, zumindest auf dem Papier. Tatsächlich sind es nicht allzu viele Berufsgruppen, die tatsächlich daheim arbeiten, und nicht nur private Dinge dort erledigen. Das ist auch irgendwann der Finanzverwaltung aufgefallen, weshalb vor einigen Jahren die Kriterien deutlich verschärft wurden, bevor ein heimisches Arbeitszimmer als solches anerkannt wird. Dies ist heute nur noch möglich, wenn man nachweislich seinen beruflichen Schwerpunkt zu Hause hat oder man einen Beruf ausübt, der typischer Weise viel Heimarbeit erfordert, beispielsweise Vertreter, Richter oder mit Einschränkungen Lehrer. Einfach haben es noch klassische Heimarbeiter das Finanzamt zu überzeugen, wie etwas Schriftsteller und andere Freiberufler.
Besonders lukrativ ist ein heimisches Arbeitszimmer in steuerlicher Hinsicht, wenn man eine eigene Immobilie bewohnt. Dann sind nämlich nicht nur die anteiligen Mietzahlungen und sonstigen Unterhaltskosten steuerlich absetzbar, sondern auch Kreditkosten und alle weiteren Ausgaben, die mit einem eigenen Haus zusammen hängen.
Hat man das Finanzamt einmal davon überzeugt und das Arbeitszimmer ist anerkannt, kann man dennoch in Schwierigkeiten geraten und die vormalige Steuerersparnis kann sich ins Gegenteil verkehren. Das kann genau dann passieren, wenn man sich zum Verkauf der Immobilie entschließt. Das ist sogar dann möglich, wenn das Finanzamt die Anerkennung abgelehnt hat. Die Falle, in die man dabei tappen kann, ist die der Spekulationssteuer. Diese wird fällig, wenn man aus einer Immobilie einen Gewinn zieht. Das gilt zwar grundsätzlich nicht für eine selbst genutzte Immobilie. Genau daher werden die meisten auf einen eventuellen Bescheid des Fiskus, Spekulationssteuern abzuführen, gar nicht vorbereitet sein. Diese wird zwar nicht fällig, wenn man die Immobilie wenigstens zehn Jahre besitzt. Verkauft man das Eigenheim jedoch früher, muss man für die Fläche des Arbeitszimmers anteilig Spekulationssteuer zahlen, da dies nicht als Wohnfläche gilt, sogar dann nicht, wenn es gar nicht als heimisches Arbeitszimmer anerkannt wurde.

jetzt kommentieren? 27. November 2008

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